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Schicke 3D-Fotolandschaften dank Photosynth (04.09.2008)

Microsofts Softwareentwickler haben eine wirklich interessante Technik entwickelt, um Fotos eine Form von Tiefe zu verleihen. Das Onlineangebot Microsoft Photosynth macht aus einer Fotoserie im Handumdrehen ein beeindruckendes 3D-Fotoobjekt. Die Fotos werden wie in einem mehrdimensionalen Panoramabild so geschickt aneinander geklebt und verzahnt, dass nahezu eine freie Bewegung im Raum möglich wird.
Photosynths sind Fotos, die man als Betracher regelrecht "erforschen" kann: Man kann nach Belieben Details heran zoomen und sogar virtuell um Objekte oder Gebäude herum laufen, was vor allem bei Architekturaufnahmen interessant ist. Unter www.photosynth.net kann sich jeder davon überzeugen, wie viel Spaß das macht. Das Beispiel-Photosynth "Sphinx", bestehend aus rund 300 Fotos, die Fotografen des "National Geographics" gemacht haben, zeigt besonders eindrucksvoll, was möglich ist. Die Fotoaufnahmen des traditionsreichen Bauwerks sind so geschickt miteinander verwoben, dass man nicht nur die Inschriften in den Tafeln lesen, sondern auch einmal um die Sphinx herum spazieren kann.
Um sich Photosynths anschauen zu können, muss der Browser (derzeit Internet Explorer und Firefox) um ein Plugin erweitert werden. Neu ist, dass nun jeder selbst Photosynths erstellen kann. Einfach eine Bilderserie vom gewünschten Objekt machen - je mehr, desto besser -, und die Bilder bei Photosynth hochladen, den Rest erledigt Microsofts Foto-Software auf dem Server. Die Photosynths werden nicht auf dem eigenen PC gespeichert, sondern auf den Microsoft-Servern. Wer mag, kann die 3D-Photosynths trotzdem in seinem Blog oder auf seiner Webseite einbinden.










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