Newsletter Nr. 15
Professionelle Hilfe: Ansprechpartner und Beratungsstellen
In Fällen echter Abhängigkeit sollte professionelle Hilfe gesucht werden, zum Beispiel in einer Beratungsstelle oder in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Klinik, in der eine Verhaltenstherapie absolviert werden kann. Leider zahlen die Krankenkassen eine Therapie noch nicht, da die Internetsucht als Krankheitsbild offiziell nicht eingetragen ist. Es gibt noch keine einheitlichen Ansätze und verhältnismäßig wenige Beratungs- und Therapieangebote speziell für Onlinesüchtige. Suchtberatungsstellen werden aber zunehmend vertrauter mit den neuen Suchtproblemen aus der Medienwelt, so dass die mangelhafte Versorgungslage Aussicht auf Besserung hat.
Ansprechpartner und Beratungsstellen
Eltern und Betroffene finden hier Beratung und Hilfe:
- Beratung der Berliner Caritas
- Kompetenzzentrum und Beratungsstelle für exzessiven Mediengebrauch und Medienabhängigkeit
Tipp: Für 2 Euro kann die Broschüre "Umgang mit Medienabhängigkeit" bestellt werden!
Weiterführende Literatur
- Sabine Grüsser, Ralf Thalemann: Computersüchtig? Rat und Hilfe, Huber 2006, 14,95 Euro
...erklärt das Phänomen der Computerspielsucht aus psychologischer Sicht, mit praktischen Arbeitsblättern und Fragebögen (Tipp: Sie stehen zum Download im Netz:
Arbeitsblätter) - Gabriele Farke: OnlineSucht. Wenn Mailen und Chatten zum Zwang werden, Kreuz-Verlag 2003, 14,90 Euro
...Betroffene kommen zu Wort, die Autorin war selbst internetsüchtig - Wolfgang Bergmann, Gerald Hüther: Computersüchtig. Kinder im Sog der modernen Medien, Walter 2006, 18 Euro
...geht auf die Entwicklung von Kindern und die Bedeutung von Cyberwelt und Realwelt ein










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