Computer & Internet
Schule & Hobby
Spiel & Spaß
Mitreden & Mitmachen
 
 

Spiel des Monats (Januar 2009)

Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf

Screenshot des Spiels: Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf
 
Titel:
Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf
Erscheinungsjahr:
2008
Genre:
Quiz & Denkspiel  
 
System:
Nintendo DS 
Preis in Euro:
40,00
Verlag:
Nintendo
ISBN:
 
Alter:
8
USK Wertung:
Freigegeben ohne Altersbeschränkung
 

Für alle Freunde von Konzentrationsspielen und Kopfnüssen ein wirklich ausgezeichnetes Rätselspiel.


 
Spielspaß:
sehr gut
Bedienung:
sehr gut
Technische Qualität:
sehr gut
Gesamtbewertung:
sehr gut


Beschreibung

Der Nintendo DS ist der neue PC. Wer es nicht glaubt, sehe sich nur die unglaubliche Themenvielfalt und den nahezu unerschöpflichen Ideenreichtum an. Dadurch erschließen sich völlig neue Zielgruppen. Und so mancher Erwachsener, der sich für konsolenuntauglich hielt, sitzt plötzlich selbst über einen DS gebeugt und versucht vergnügt die gestellten Aufgaben mit Bravour zu lösen. Zu den Spielen, die Kinder in den Bann ziehen, aber auch Mütter und Väter faszinieren dürften, zählt zweifellos "Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf".


130 knifflige Aufgaben

Auf den ersten Blick sieht das Spiel wie ein Detektiv-Adventure mit kleinen Animé-Elementen aus. Doch tatsächlich handelt es sich nicht um einen weiteren Zeichentrickfilm, sondern um eine gut getarnte und liebevolle Rätselsammlung. 130 Aufgaben gilt es hier zu bewältigen, und wer einfach nicht genug bekommt, darf sich noch einen Nachschlag aus dem Internet besorgen. Die unterschiedlich schwierigen Denkspiele gehen dabei auf Akira Tago zurück. In Japan gehört der emeritierte Professor zu den bekanntesten Verfassern kniffliger Rätseln und knallharter Kopfnüsse. Bei "Professor Layton"  handelt es sich um eine originelle Umsetzung seiner vertrackten Ideen für den Nintendo DS. Manche davon existieren allerdings schon ewig und wurden von Tago zusammengetragen.


Die Geschichte

Der vornehme Archäologe Professor Layton reist mit seinem pfiffigen Assistenten  Luke in das Dorf Saint-Mystere. Das Erbe eines verstorbenen Barons, ein goldener Apfel, scheint spurlos verschwunden zu sein. Und sogar ein Mord geschieht. Alle Hoffnungen ruhen fortan auf den beiden Hobbydetektiven und natürlich auf dem Spieler. Denn die Geschichte wird immer wieder durch zahlreiche Gespräche unterbrochen. Nahezu jeder Dorfbewohner hat dabei den Helden etwas mitzuteilen, doch zuvor muss immer erst ein Rätsel oder eine Aufgabe gelöst werden.


Einzelne Rätsel

Und die haben es wirklich in sich. Beispiel gefällig? Wenn ein Windstoß drei von zehn Kerzen fies ausbläst, wie viele Kerzen bleiben dann am Ende übrig? Sieben? Zehn? Drei? Was genau bedeutet dabei "am Ende"? Gar nicht so einfach, oder?

Noch kniffliger wird es beim Übersetz-Spiel Wölfe und Küken. Die Tiere müssen dabei allesamt heil über den Fluss gebracht werden. Doch passen nur jeweils zwei Tierchen auf das einfache Holzfloß. Allerdings dürfen dabei nie mehr Wölfe als Küken am Ufer zurück bleiben, da sonst die Wölfe unerlaubt das Federvieh verköstigen.

Ein anderes Mal soll eingeschätzt werden, welcher Stuhl aus einer Ansammlung schicker Sitzgelegenheiten der richtige für eine Mehrzweckhalle sein könnte. Und natürlich dürfen Streichholzspiele nicht fehlen. Die müssen klug nach Vorgabe sortiert werden. Etwas so: Lege ein Hölzchen um, damit der stehende Hund anschliessend liegt.

Lustig ist auch das Bruder-Sudoku: Der Spieler platziert sechs einander verhasste Jungen so am Esstisch, dass am Ende keiner neben einem verabscheuten Verwandten sitzt. Wie zu Hause.


Tolle Umsetzung

Jaja, diese Art der Spiele kennen wir alle aus Zeitschriften und Konzentrationsbüchern. Aber die Macher haben sich wirklich große Mühe gegeben, damit das Ergebnis eines echten, interaktiven Nintendo-DS-Spiels auch würdig ist. Dazu gehört eine ausgezeichnete, detailfreudige Grafik, sympathische Helden, verschrobene Nebenfiguren, stimmungsvolle Musik und ebenso perfekte wie auch charmante Umsetzungen der einzelnen Rätsel. Nach jeder gelösten Aufgabe geht dann die Geschichte weiter.

Unterwegs sammeln die Spieler jede Menge Münzen ein. Dann kaufen sie sich Hinweise. Drei Tipps gibt es pro Denksportaufgabe. Und wer es dann immer noch nichts herausgefunden hat, muss eben aufgeben. Übrigens hat "Professor Layton und das geheimnisvolle Dorf" einen sehr großen Wiederspielwert. Denn mit dem Rätselindex kann jederzeit zu jedem Kapitel zurückgekehrt werden.

Damit keine Langweile aufkommt, dürfen sich dann über die Wi-Fi-Internetverbindung neue Herausforderungen herunter geladen werden.


Fazit

Für alle Freunde von Konzentrationsspielen und Kopfnüssen ein wirklich ausgezeichnetes Rätselspiel.


Computer & Internet
Schule & Hobby
Spiel & Spaß
Mitreden & Mitmachen


suchen
Suchen mit dem Internet-ABC
Zum türkischen Bereich

Eure Internet-ABC Expertin: Anne
Bild: Internet-ABC Expertin Anne
Anne beantwortet alle eure Fragen:
E-Mail an Anne