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Spiel des Monats (Februar 2008)

Super Mario Galaxy

Screenshot des Spiels: Super Mario Galaxy
 
Titel:
Super Mario Galaxy
Erscheinungsjahr:
2008
Genre:
Jump'n'Run  
 
System:
Wii 
Preis in Euro:
49,99
Verlag:
Nintendo
ISBN:
 
Alter:
8
USK Wertung:
Freigegeben ohne Altersbeschränkung
 

Mit "Super Mario Galaxy" kommt der wohl berühmteste kleine Klempner der Welt auch auf der Wii an: Mit toller Grafik und ausgefuchstem Gameplay ein Muss für alle Fans!


 
Spielspaß:
sehr gut
Bedienung:
sehr gut
Technische Qualität:
sehr gut
Gesamtbewertung:
sehr gut


Die Geschichte

Die wohl bekannteste Spielfigur der bisherigen Computerspielgeschichte ist wieder da! Der berühmte Klempner mit der roten Uniform und dem Schnauzbart muss sich auch in diesem Abenteuer seinem alten Feind Bowser und dessen Schergen stellen.
Damit ist "Super Mario Galaxy" vom Grunde her zwar genau so aufgebaut wie die bisherigen Teile auch. Aber damit erschöpfen sich schon fast die Gemeinsamkeiten, denn Super Mario Galaxy ist erfrischend anders und abwechslungsreicher.

Zur Hintergrundgeschichte: Der Klempner Mario will im Pilzkönigreich den Feierlichkeiten zum Sternenstaubfest, das nur alle 100 Jahre gefeiert wird, beiwohnen. Doch auf dem Weg dahin greift sein Erzfeind, der Bösewicht Bowser, der den meisten Spielern schon aus den anderen Spielen der Reihe hinlänglich bekannt sein dürfte, das Königreich mit einem Meteor-Regen an. Und er schafft es mit Hilfe von vielen Raumschiffen das Schloss, das Mario besuchen wollte, aus dem Planeten zu reißen.

Ausgerechnet in diesem Schloss befindet sich auch Marios Angebetete, Prinzessin Peach. Mario kann die Entführung durch Bowser aber nicht verhindern, da er von einem von Bowsers Magiern ins All geschleudert wird. Wieder einmal muss der Klempner die Verfolgung aufnehmen und Prinzessin Peach retten.


Die Spielaufgaben

Die Spielaufgabe im Einzelspielermodus besteht natürlich darin, in bester "Jump 'n Run"-Manier mit Mario die einzelnen Level durchzuspielen. Auf seinem Weg findet Mario immer wieder neue Freunde, die ihm dabei helfen wollen.

Gleich zu Beginn erfährt er, dass er das Universum nur dann retten kann, wenn er sich die Powersterne verschafft. In insgesamt 40 Galaxien warten 120 Sterne darauf, entdeckt zu werden. Jeder dieser Powersterne ermöglicht es Mario, neue Welten zu betreten und neue Abenteuer und Aufgaben zu bewältigen. Dadurch bietet sich eine faszinierende Vielfalt, die lang anhaltenden Spielspaß garantiert.


Wer stellt sich wohl Mario in den Weg?

Auf diejenigen, die Super Mario bereits kennen, warten vertraute Feinde. Auf allen Planeten muss sich Mario altbekannten Gegnern wie den "Gumbas" stellen. Diese kann er - wie bekannt - etwa dadurch besiegen, dass er auf sie hüpft und sie damit zerstört. Außerdem kann er seine Gegner natürlich durch angeeignete oder erworbene Fähigkeiten bezwingen, wie beispielsweise durch das bewährte Werfen von Feuerkugeln.

Es wurde also an den alten Fähigkeiten festgehalten, zuglöich wurden aber natürlich auch neue hinzugefügt. Besonders zu erwähnen - weil besonders gelungen - etwa in der "Honigbienen-Galaxie", in der sich Mario ein Bienenkostüm aneignen und auf Blütenblättern laufen kann, was ja sonst eigentlich nicht zu den Fähigkeiten des kleinen Klempners gehört.


Der Zweispielermodus

Toll ist auch der neuartige Zweispielermodus, weil man nicht gegeneinander, sondern miteinander spielen und sich helfen kann, die gestellten Aufgaben zu bewältigen. So kann beispielsweise der zweite Spieler einen Gegner festhalten und einfrieren, bis es Mario gelingt, ihn unschädlich zu machen.

Diese Möglichkeit der Kooperation und des gemeinsamen Spiel(erleb)ens bietet puren Spielspaß. Selbst für jüngere Kinder ist dieser Modus geeignet, denn sie können bestimmte Aufgaben und Tätigkeiten problemlos meistern.


Vielfalt und Komplexität des Angebotes

Auch in dieser Hinsicht ist das Angebot schlicht überragend. Das kreative Leveldesign mit abwechslungsreichen Spielumgebungen mit Land-, Wasser- und Höhlenwelten, die Ergänzung der bekannten um neue "Jump 'n Run"-Elemente und nicht zuletzt die vielfältigen Aufgaben und Spielmöglichkeiten schaffen ein beeindruckendes Spielerlebnis, dem man sich kaum entziehen kann.

Zu erwähnen ist hierbei auch, dass neben dem primären Handlungsstrang eine Vielzahl von Bonuslevels zur Verfügung steht, die erkundet werden können. Sie bieten ebenfalls eine ganze Reihe an kreativen Ideen wie etwa das "Rochenrennen". Die Vielfalt der Orte, an denen das Spiel spielt, und die vielen abwechslungsreichen Variationen, die das Spiel bietet, lassen bis zum Schluss keine Langeweile aufkommen.


Grafik und Sound

Grafik und Sound sind schlichtweg hervorragend. Die Grafik kann zwar nicht mit den leistungsstärkeren Prozessoren anderer Konsolen mithalten, doch das Spiel bietet dem Betrachter eine beeindruckende grafische Tiefe und atmosphärische Dichte, die den Spieler von Beginn an gefangen nimmt und in den Bann zieht.

Die teils nostalgische Musik ist mehr als abwechslungsreich, immer passend auf das jeweilige Geschehen abgestimmt und ist eine perfekte Ergänzung zum Bild. Die Kamera ist wieder frei positionierbar, wobei dies wesentlich besser gelöst wurde, als es beispielsweise in "Mario 64" noch der Fall war. War dort die Linse gelegentlich noch etwas widerspenstig, so kann die Kamera hier mühelos den eigenen Wünschen angepasst werden. Das ist aber eigentlich kaum nötig, denn die mitgelieferten Standard-Kameraeinstellungen reichen völlig aus. Wen sie jedoch stören, der kann beispielsweise mit einem simplen Knopfdruck die Kamera hinter Mario positionieren. Bei der Wahl der Perspektive ist allerdings zu beachten, dass man den Cursor immer auf die entsprechenden Stellen, wie etwa den zu sammelnden Sternenstaub, bewegen muss.


Steuerung und Bedienung

Nintendo hat sich entschieden, die gleiche Steuerung zu verwenden wie bei dem ebenso hervorragenden (und erfolgreichen) "Legend Of Zelda: Twilight Princess". Man steuert mit dem Nunchuk in die Richtung, in die sich Mario bewegen soll, und führt Aktionen mit den Tasten auf der Fernbedienung aus. Bei anderen Aufgaben, wie etwa beim Rochenrennen, kann man zusätzlich Marios Gewicht mit den Steuerelementen auf der Fernbedienung verlagern und somit die Neigung kontrollieren.

Gelegentlich sollte man allerdings schwindelfrei sein, denn man verbringt einen großen Teil der Spielzeit auf dem Kopf, weil der Klempner sich auch auf der Unterseite der Planeten halten kann - was zunächst auch für einige Schwierigkeiten sorgt. In den einzelnen Welten werden die jeweiligen Zwischenendgegner mit fortschreitendem Spielverlauf immer stärker und "knackiger".
In der letzten Welt ist es natürlich Bowser selbst, den man zum Duell herausfordert und der sich als besonders harte Nuss erweist.


Gesamtwertung

Super Mario Galaxy ist ein Muss für alle Mario-Fans, aber auch Neueinsteiger werden von der wunderbaren Grafik, der stimmungsvollen und passenden musikalischen Untermalung und der Spielvielfalt fasziniert sein. Der zumindest zu Beginn eher niedrig gehaltene Schwierigkeitsgrad und der Zweispielermodus bieten auch jüngeren Kindern einen gelungenen Einstieg.

"Super Mario Galaxy" ist eine wunderbar ausgewogene Kombination aus einer altbewährten Geschichte, neuen Elementen und den neuen Möglichkeiten, die den besonderen Reiz der Wii ausmachen.


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Eure Internet-ABC Expertin: Anne
Bild: Internet-ABC Expertin Anne
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